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Pressefoto © Steffen Suuck


Pressefoto © Gesine Born

Kulturpartner:

25. Mai 2018, 20 Uhr

"Theaterkahn im Liederwahn"

MDR Figaro und Deutschlandfunk präsentieren den
Theaterkahn im Liederwahn -
Songs & Chansons am Freitag

Fee Badenius &
Johannes Kirchberg

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Fee Badenius

Fee Badenius ist insofern eine Rarität in der Kabarett- und Kleinkunstlandschaft, als sie auf die üblichen, bewährten Mittel des beißenden Spotts, der verächtlichen Ironie, der lärmenden Aggression verzichtet. Sie ist im Gegenteil von einer so ganz und gar unangestrengten, liebenswerten Natürlichkeit und Zimmertemperatur, dass man sie sofort mag und sich in dem, was sie vorträgt, bereitwillig gespiegelt findet.

Aber Achtung: Nachdem sie mit ein paar subtilen, sprachlich erstklassigen, aber inhaltlich einigermaßen harmlos-heiteren Liedern das volle Einverständnis des Publikums gewonnen hat, zwingt sie es ebenso milde, aber bestimmt, sich selbst zu betrachten.

Fee Badenius besitzt die Fähigkeit, das Publikum mit ihrer Stimme und der Anmut ihrer Erscheinung in ihren Bann zu ziehen: Eine Fee, die verzaubert und Wunder wirken kann. Ihre Texte schleichen sich von hinten an, kommen um die Ecke und überraschen mit feinen, kleinen Boshaftigkeiten.

Sie sieht mit dem Herzen, ohne kitschig oder belanglos zu werden, erhebt sich, wo sie kritisch wird, nicht über ihr Publikum und grenzt sich doch freundlich, aber bestimmt ab, wo es nötig ist - von ihrer Freundin ebenso wie von militanten Vegetariern und allem ideologisch Verbohrten.

Bei Fee Badenius, und das ist selten, klappt beides, Wort und Musik: Ihr fallen originelle, durchaus außergewöhnliche Texte ein, die sie mit Tonfolgen versieht, deren Abfolge man nicht schon ahnt, bevor sie tatsächlich erklingen. Ein Ohrenschmaus, der lange nachhallt und Ohren und Herzen erfüllt.

Am 25. Mai ist sie in der Reihe "Theaterkahn im Liederwahn" zu Gast.

Mehr: Fee Badenius

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Johannes Kirchberg

In seinem neuem Programm ist Johannes Kirchberg ganz der Alte. Aber schwer in Mode. Äußerlich mit gut sichtbaren "Gebraucht - aber - geliebt - Spuren", doch innerlich topp und auf dem neuesten Stand.

Außen betonen graumelierte Haare seinen Antik - Stil, der neue Anzug ist Retro - Retro, und die Lachfalten markieren den modernen Used - Look ? so wie seine blauen Flecken unterm weißen Hemd: Spuren, die sich sehen lassen können.

Innen aber läuft Johannes auf der neuesten Version: Kirchberg 2.0.1.8. - seine neuen Lieder zielen fröhlich in die Mitte des Lebens und treffen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll ausgereift - und die Texte stürzen sich weiter lustvoll von einer Lebenskrise in die nächste.

Kirchbergs neue Melodien sind spätestens beim zweiten Hören so, als hätte man sie schon mal gehört: Echte Hits eben. Zum Mitlachen. Getreu dem Motto: Traurig sein können wir auch noch morgen. Und dabei wie immer mit Charme, augenzwinkernder Weisheit und dem typisch hintergründigem Witz.

Wie früher. Nur besser und das auf dem Theaterkahn. Das Konzert wird von MDR Kultur und Deutschlandfunk aufgezeichnet.

Am 25. Mai ist er in der Reihe "Theaterkahn im Liederwahn" zu Gast.

Mehr: Johannes Kirchberg

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